Über das Buch

Es gibt eine neue Krimi-Ermittlerin im Rhein-Main-Gebiet. In ihrem ersten Fall in „Keine feine Gesellschaft“ (fhl Verlag, Leipzig) ermittelt die Ex-Kommissarin Eva Ritter in Eschborn, Kronberg und am Feldberg im Taunus.
Denn ihre Recherchen in der Kleinstadt und der Finanzelite am Rande der Bankenmetropole führen Eva Ritter in ein Netz aus Filz und Korruption vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise.

Der Eschborner Autor und Frankfurter Wirtschaftsjournalist Olaf Kolbrück beschreibt mit
präzise gezeichnetem Lokalkolorit und unaufdringlichem gesellschaftlichem Anspruch einen Doppelmord im Finanzmilieu.

Die Hauptfigur Eva Ritter leidet zudem unter einer seltenen und zu Beginn des Romans noch unklaren Krankheit. Wie sie sich durch Ärztezimmer kämpft und mit ihrer im Kern unheilbaren Krankheit Morbus Pompe umgeht, thematisiert nicht nur die Misere von Krankheiten, die für eine Erforschung zu unwirtschaftlich sind, sondern macht auch Mut.

Als Eschborner und Wirtschaftsjournalist gelingt Olaf Kolbrück dabei mit präziser, schnörkelloser Schreibe auch ein gelungenes Porträt von Menschen und den „besseren Kreisen“. Auch das persönliche Desaster von Eva Ritter ist durchaus von Optimismus und Humor geprägt.