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Olaf Kolbrück hat sich mit dem ersten Taunus-Krimi um die Ex-Kommissarin Eva Ritter eine große Fangemeinde aufgebaut. „Ein psychologisch subtiler Heimatkrimi“ urteilte das „Journal Frankfurt“ über „Keine feine Gesellschaft“ (fhl Verlag, Leipzig, 2012).

Mit noch mehr Tempo ermittelt Eva Ritter in Mörderische Reklame (fhl Verlag, Leipzig, 2014) wieder in Eschborn, Kronberg und in Frankfurt. Der Fall führt sie hinter die Kulissen der Werbebranche. Auch diesmal erwartet die Leser „Lokalkolorit und ein Schuss Gesellschaftskritik“, so der Hessische Rundfunk über „Keine feine Gesellschaft“.

krimi reklame„Mörderische Reklame“

Die Handlung verspricht eine spannende Lektüre: In „Mörderische Reklame“ deutet am Tatort im Frankfurter Messeviertel alles auf einen Raubüberfall hin. Für die Polizei scheint der Fall schnell klar. Doch wer ist der Unbekannte, der nun im Krankenhaus im Koma liegt? Ex-Kommissarin Eva Ritter verfolgt eine andere Fährte und gerät schnell in ein Labyrinth zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Schein und Sein im Taunus. Während sie angesichts ihrer seltenen Muskelerkrankung Zuflucht bei alternativen Heilmethoden sucht, meldet sich auch ihre eigene Vergangenheit schmerzhaft zurück. Damit nicht genug. Plötzlich gerät Eva Ritter selbst in Gefahr und muss sich den trügerischen Schwindeleien der Werbewelt stellen. Beinahe zu spät wird ihr klar: Der Täter wird versuchen, sein Werk zu vollenden.

Die Hauptfigur Eva Ritter leidet zudem unter einer seltenen Krankheit. Wie sie sich durchkämpft und mit ihrer im Kern unheilbaren Krankheit Morbus Pompe umgeht, thematisiert nicht nur die Misere von Krankheiten, die für eine Erforschung zu unwirtschaftlich sind, sondern macht auch Mut.
Als Eschborner und Wirtschaftsjournalist gelingt Olaf Kolbrück dabei mit präziser, schnörkelloser Schreibe auch ein gelungenes Porträt von Menschen und den „besseren Kreisen“. Auch das persönliche Desaster von Eva Ritter ist durchaus von Optimismus und Humor geprägt.

keine feine gesellschaft kolbrueck„Keine feine Gesellschaft“

In ihrem ersten Fall in „Keine feine Gesellschaft“ ermittelt die Ex-Kommissarin Eva Ritter in Eschborn, Kronberg und am Feldberg im Taunus. Ihre Recherchen in der Kleinstadt und der Finanzelite am Rande der Bankenmetropole führen Eva Ritter in ein Netz aus Filz und Korruption vor dem Hintergrund der weltweiten Finanzkrise.
Beide Bücher sind erschienen im fhl Verlag, Leipzig.